Spannende Begegnung bringt Merler Handballer auf den vierten Tabellenplatz

Eine turbulente Saison in der Kreisliga ging am vergangenen Wochenende zu Ende. Alle Teams in der Tabelle standen in der Saison nur mit sehr knappen Punktedifferenzen eng beieinander. Die Merler Erstvertretung stand so vo 4 Spieltagen noch auf dem vorletzten Tabellenplatz und war abstiegsgefährdet. In den folgenden Spielen schlug Merl dann den Tabellendritten und den Tabellenzweiten und arbeitet sich in der Tabelle nach oben. Das letzte Spiel konnte für Merl damit sogar noch über den 4. Tabellenplatz entscheiden

Das letzte Spiel wurde in eigener Halle gegen die Zweitvertretung der HSG Euskirchen ausgetragen. Mit entsprechend hoher Motivation starteten die Meckenheimer in das Spiel. eine hohe Nervosität und Unkonzentriertheiten ließen trotz vieler guten Chancen jedoch keinen klaren Vorsprung zu. Auf beiden Seiten zeigten die Torhüter eine gute Form und entschärften oftmals unplatziert geworfene Bälle. Der Halbzeitstand von 15:14 zeigte damit noch keine Tendenz für den Ausgang des Spiels auf.

Die zweite Spielhälfte stellte sich nicht anders dar. Mehrfach ging Merl mit zweit oder drei Toren in Führung, um dann in wenigen Minuten wieder den Ausgleich zu kassieren. Fünf Minuten vor dem Ende zeigte die Anzeigetafel einen 24:24 Gleichstand. In dieser Phase kassierte Merl eine rote Karte und musste noch zwei Minuten in Unterzahl spielen. Mit Glück konnte gleich zu Beginn dieser Unterzahl ein Treffer erzielt werden, der dann kurz vor Ende der Unterzahl von Euskirchen wieder ausgeglichen wurde. In einer absolut spannenden Schlussphase gelang Merl gegen offen in Manndeckung agierende Euskirchener noch zwei Treffer, während Euskichen bei der letzten eigenen Chance am Merler Torhüter scheiterte. Mit 27:25 endete die Partie für die Meckenheimer. Damit erreichte die Erstvertretung der Merler Handballer in der Abschlusstabelle noch den vierten Tabellenplatz. Insgesamt ist damit nach einer durchwachsenen Saison noch ein gutes Ende erreicht worden. Die zahlreichen Zuschauer zollten den Merlern dafür einen anhaltenden Applaus.