Punkteteilung zum Saisonstart gegen TV Rheinbach 3

Nach einer halbjährigen Handballpause nach dem coronabedingten vorzeitigen Ende der letzten Saison stand für die Merler Erstvertretung am letzten Wochenende das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf der Agenda. Am Sonntagnachmittag machten sich die Merler auf den Weg nach Rheinbach, um dort im Derby gegen den TV Rheinbach 3 anzutreten; eine Mannschaft gespickt mit einigen ehemaligen Regionalligaspielern und jungen Spielern aus dem Rheinbacher Nachwuchs.

Mit dem Willen das Lokalderby zu gewinnen starteten die Amselstädter motiviert in die Partie. Bis zur 10 Minute fielen die Tore munter auf beiden Seiten. Es konnte sich keine Mannschaft absetzen, folgerichtig stand es 5:5. Danach erlitt das Merler Spiel einen ersten Bruch. In einer 10-minütigen Schwächephase erzielt Merk trotz vieler hochkarätiger Torchancen kein Tor und Rheinbach erarbeitete sich ein Polster von 5 Toren. Wachgerüttelt durch den Rückstand, kämpften sich Gäste zurück in die Partie und schafften schon 7 Minuten später den Ausgleich zum 10:10. Mit einem Rückstand von 12:10 ging es in die Pause.

Gewillt den Gegner früher in der Deckung anzunehmen und im Angriff die eigenen Torchancen erfolgreich abzuschließen, begann die zweite Halbzeit. Ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang zeichnete sich im Folgenden ab, Merl traf in der 38 Minute erneut zum 14:14 Ausgleich und verlor dann zum zweiten Mal Faden. Wie schon vorher wurden klare Torchancen leichtfertig vergeben, folgerichtig lag Merl eine Viertelstunde vor Schluss mit 18:14 zurück.

Durch eine impulsive Zwischenansprache von Trainer Frank Passia ging in der Schlussphase ein deutlicher Ruck durch die Mannschaft. Zwei Minuten vor Ende der Partie lagen Merls Herren nur noch mit 2 Toren zurück. Dem folgte eine 2 Minuten Zeitstrafe für einen Merler Spieler. Rheinbach konnte die Überzahl aber nicht ausnutzen, kassierte postwendend einen Gegentreffer und mit der Schlusssirene den von den Merlern viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 22:22 Endstand.

Resümierend bleibt festzuhalten, dass die Merler Erstvertretung deutlich zu viele hundertprozentige Chancen liegen ließ und sich damit selbst um den Sieg gebracht hat. Nichtsdestotrotz zeigte Merl eine Leistung, auf der es sich aufbauen lässt.