Lokalderby gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf

Am Samstag stand für die Merler Handballdamen das Lokalderby gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf an. An die Halle in der Berliner Straße in Rheinbach hatten die Merler Damen bisher keine guten Erinnerungen. Aufgrund des Punktestandes lag schon ein erheblicher Druck auf der Merler Mannschaft, wollten sie doch mit dem ersten Sieg gegen Rheinbach in die Weihnachtsferien gehen.

In der erste Hälfte gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Keinem der beiden Teams gelang es, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen. Spielerisch zeigten sich die Amselstädterinnen dabei nochmals gefestigter als beim letzten Spiel gegen die HSG Geislar/Oberkassel. Der Halbzeitstand von 11:11 spiegelt das Spielgeschehen der ersten Halbzeit wider.

In der zweiten Hälfte nahmen die Merlerinnen ihr Herz in die Hand und versuchten, jetzt mit wachsendem Erfolg, ihr spielerisches Potenzial umzusetzen. Es war zu erkennen, dass der Angriff jetzt zurecht diese Bezeichnung trägt. Einige schöne Treffer von der 9-Meter-Linie brachten die Frauen des SV Rot-Weiß-Merl zeitweise auf bis zu 5 Tore Vorsprung. Dass die Rheinbacherinnen in dieser Phase nicht punkten konnten, lag an der konsequenten Abwehrarbeit und der guten Leistung der Merler Torhüterin.

Nicht zuletzt durch die geschlossene Zusammenarbeit aller Mannschaftsteile belohnten sich die Merlerinnen mit einem 23:25 Endstand und konnten die Punkte mit nach Hause zu nehmen. „Ein wichtiger Sieg, nicht nur für die Psyche der Mannschaft, sondern auch für die Situation in der Tabelle“ zeigte sich Merls Trainer Jürgen Grenner nach der Partie erleichtert. Mit diesen zwei Punkten wurde zum Poppelsdorfer HV (Tabellenplatz 7) nach Punkten aufgeschlossen. Einzig das noch ungünstigere Torverhältnis lässt die Merlerinnen auf Platz 8 in die Weihnachts-/Neujahrspause gehen.