Gute Moral hat leider nichts geholfen

Die Frauenmannschaft  des SV Rot-Weiß  Merl reiste durchaus optimistisch nach Sankt Augustin zum Auswärtsspiel. Zwar waren einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften, aber es war dennoch Optimismus für dieses Spiel angesagt.

Das Spiel lief bis etwa zur 10. Spielminute vollkommen ausgeglichen. Dann folgte eine Phase mit großer Nervosität in den Reihen der Amselstädterinnen, verbunden mit Fang- und Wurffehlern. Diese nutzten die Gastgeberinnen schnell zum Ausbau einer  5-Tore- Führung. Was die Merler Frauenmannschaft trotz der derzeitigen fehlenden Erfolgserlebnisse aber nicht fehlt, ist hinreichende Moral und ausgeprägter Kampfeswille. Diese Charaktermerkmale der Mannschaft waren es, die bis zur Halbzeit ein Aufholen bis auf 3 Zähler ermöglichte. (Halbzeitstand 18:15).

Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Spielzeit. Immer wenn für die Frauen aus Merl der Ausgleich in der Luft lag, wurde aus reiner Nervosität der Ball nicht gefangen oder das Abspiel war nicht genau genug. Dies erlaubte den Frauen vom VfL St. Augustin, ihren knappen Vorsprung stets zu behaupten. Die zweite Hälfte gewann das Merler Team zwar mit 14:16 Toren, aber die Punkte blieben mit dem Abpfiff dennoch  in St. Augustin, da das Endergebnis ein äußerst knappes 32:31 für die Gastgeberinnen war. So muss das Merler Team um Trainer Jürgen Grenner weiter darauf hoffen, sich für ihr Engagement und ihre Spielmoral in den kommenden Spielen endlich einmal belohnen zu können.