Die HSG Geislar-Oberkassel war nicht zu schlagen

Mit der HSG aus Bonn-Geislar kam einer der Titelaspirant in die Meckenheimer Dreifachhalle. Merls Damen dagegen stehen am unteren Tabellenende und sind auf weitere Punktgewinne angewiesen, um einem Abstieg zu entrinnen

Merl startete sehr nervös in das Spiel. Es war für die Gäste ein leichtes in wenigen Minuten der Anfangsphase auf ein6:1 davonzuziehen. Merls Trainer Jürgen Grenner schaffte es mit einer frühen Team-Auszeit, seine Mannschaft auf die Tugenden des erfolgreichen Handballspiels einzuschwören, was auch schnell Wirkung zeigte. Jetzt erzielte auch Merl Tore und konnte auf 5:8 verkürzen. Die Gäste aus Bonn behielten durch ihre gute Torhüterin und zum Teil auch vom Pech verfolgte Merler Abschlüsse und Lattentreffer stets die Nase vorne. Zur Halbzeitsirene gingen die Teams mit 13:7 zugunsten der HSG in die Mannschaftsbesprechungen.

In Halbzeit zwei entwickelte sich eine gute und schnelle Partie, zwischenzeitlich konnte Merl den Abstand auf 4 Treffer reduzieren, aber eine wirkliche Chance bestand für die Meckenheimerinnen an diesem Spieltag nicht. Dank der gut stehenden Merler Torhüterin Nadine Metzen und einer schlechten Wurfausbeute der HSG aus Siebenmeterwürfen bis zur Mitte der Halbzeit der Rückstand stabil gehalten werden. In der Schlussphase drehte dann die HSG noch einmal auf und konnte durch Tempogegenstöße und kraftvoll abgeschlossene Angriffe auf den Endstand von 21:31 erhöhen. Die HSG aus Bonn hat dieses Spiel verdient gewonnen, wenn auch die Tordifferenz am Ende etwas zu hoch ausgefallen ist.