Weibliche A-Juniorinnen bislang ohne Chance

Bei der am 29.9. gespielten Begegnung der A-Juniorinnen der neuen weiblichen Spielgemeinschaft (wSG) Voreifel reisten die Vorgebirgler mit einem knappen Kader  ohne Auswechselspielerinnen nach Bergisch-Gladbach. Dabei war eine Spielerin angeschlagen und nicht mit vollem Einsatz verwendbar. Entsprechend schwer taten sich die Mädchen gegen eine robust spielende HSG Refrath/Hand. Die wSG hatten sichtloch Mühe, die eigenen Angriffe ins Ziel zu bringen. Ein deutlicher Halbzeitrückstand von 3:14 war die Folge.

Verletzungsbedingt reduzierte sich dann der Kader der wSG in Halbzeit zwei nochmals, so dass gegen einen sichtlich stärkeren Gegner auch noch ein Unterzahlspiel drohte. Als sehr sportliche Geste der zog auch Refraths Trainer eine Spielerin seines Teams ab, so dass beide Mannschaften wieder mit gleicher Spielerzahl auf dem Feld standen. In Halbzeit zwei trafen die wSG-Juniorinnen zwar noch neunmal ins Tor. Sie konnten aber am Ende nur mit einer 13:26 Niederlage die Heimreise antreten.

Auch im Folgespiel am letzten Wochenende gegen die JSG Nümbrecht/Oberwiehl aus dem Oberbergischen Handballkreis kam Merl nicht besser in Gang. Von Anfang an lief das Spiel gegen die klar favorisierten Gäste aus dem Oberbergischen nur schleppend. Ein 10:17 Rückstand zeigte die Anzeige zur Pause. Die JSG aus Nümbrecht /Oberwiehl war spieldominierend und verbuchte ihre Punkte bei einem 17:33 Endstand souverän. Die Oberbergischen sind in der Landesliga der weiblichen A-Juniorinnen nun Tabellenführer, während die wSG um die ersten Punkte der neuen Saison weiterhin kämpfen muss.